Kategorie: Allgemein

Virtualisiertes Linux in Javascript umgesetzt

Zuweilen schaffen es Hacker & Coder die IT-Community mit ihren Projekten tief zu beeindrucken, meist in dem sie Dinge erreichen die zuvor niemand für möglich gehalten hätte. Ein solches “Meisterwerk” hat gerade der französische Programmierer Fabrice Bellard veröffentlicht. Er hat es geschafft einen Hypervisor, die Hauptkomponente einer Virtualisierungslösung, ansatzweise in Javascript umzusetzen.

Zwar simuliert sein Code nur die wesentlichsten Teile eine X86-PCs, aber es reichte schon um einen Linux-Kernel zu booten. Dabei ist Bellard im Bereich der Virtualisierung auch kein Unbekannter, aus seiner Hand stammt auch das Virtualisierungpaket QEMU was unter Linux durchaus eine Verbreitung hat.

Aber die Technologiedemo mit ansatzweiser Umsetzung in Javascript gibt dem ganzen eine vollkommen neue Qualität. Denn das hätte so schnell keiner für möglich gehalten. Andererseits zeigt es aber auch die Qualität der aktuellen Javascript-Engines in den Webbrowsern, da steckt einiges an Potential drin was stark unterschätzt wird.

 

Quelle

http://bellard.org/jslinux/

Die Firewall von Windows ..

Um hier mal wieder etwas Abwechslung zu bringen mal wieder eines dieser Fun-Bilder, die durch Internet schwirren. Und wie immer steckt auch viel wahres in der Aussage des Bildes.

Windows-Firewall

Amazon startet deutschsprachigen Kindle-Store

kindle-store

 

Nur wenige in Deutschland lesen bisher elektronische Bücher. Amazon steigt trotzdem jetzt in das Geschäft ein, dessen Zukunftsprognosen gut sind. Mit rund 25.000 deutschsprachigen Titeln hat Amazon heute seinen Kindle-Store gestartet. Endlich, sagen die einen, wurde ja endlich Zeit sagen wir. Die Lesegeräte werden jetzt aus Deutschland verschickt, also ohne Porto, Zoll und andere Zeitverschwender.

Die Zukunft wird es zeigen, Daumen hoch !

 

Als Google-Bot getarnt surfen

Sicher wird dem ein oder anderen beim “Googeln”, insbesondere im “Bilder” Suchmodus, aufgefallen sein, das seltsamerweise Bilder und Texte von Zugangsgeschützen Seiten im Suchindex enthalten sind. Solche Suchergebnisse zeichnen sich dadurch aus das man auf der Zielseite ohne vorheriges Login bzw. Benutzeraccount nicht weiter kommt.

Aber wie kam der Google-Bot dann an die Inhalte, schliesslich hat er sie ja im Suchindex ?

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Oracle 11g Installation auf Ubuntu 10.04 LTS ohne X-Windows

© Michael H.G. Schmidt (michael@schmidt2.de)

Wer schon mal eine Oracle Datenbank auf Linux installiert hat kennt das Problem: Es gibt eine Menge Linux Distributionen aber Oracle unterstützt im wesentlichen nur 2: RHEL (RedHat Enterprise Linux ©) und SLES (SuSE Linux Enterprise Server ©). Dies sind jedoch Server Versionen – der Support von aktueller Notebook/Desktop Hardware (WLAN, Sound etc. pp. ist unter diesen Linuxen verständlicherweise eher gering bis nicht vorhanden). Entwickler, Admins und enthusiastische Hobbyisten möchten jedoch Oracle manchmal auch auf “ihrem” OS (z.B.: Ubuntu) installieren.

Dies ist oft nicht ganz einfach (meistens wegen Problemen beim Verlinken der Oracle Binärdateien mit Betriebssystembibliotheken).

Das nächste Ärgernis beim installieren von Oracle RDBMS ist, daß Oracle seit einigen Jahren (und zwar seit Version 8i) ein funktionierendes X-Windows für die Installation von Oracle erwartet. Dies ist für viele Admins, die im RZ-Bereich arbeiten deshalb ärgerlich, weil X (Netzwerktechnisch) ein sehr unsicheres Protokoll fährt. Und wenn man dann noch gezwungen ist z.B. VPN & co. auf “dünnen” Leitungen zu “fahren” bekommt der alte Spruch www=World Wide Wait ein ganz neue Dimension.

Das folgende HOWTO soll dabei helfen diese Probleme zu umschiffen.

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