Vor einiger Zeit ist mir ein HP ColorLaserjet 2840 in die Finger gekommen. Eigentlich ein schönes Gerät (mal vom nicht mehr ganz zeitgemässen Revolver-Trommel-Druckwerk abgesehen). Aber die Treiberunterstützung unter Windows7 ist wirklich grauenhaft, wenn man den Scanner des Druckers im Netzwerkmodus benutzen möchte. Überraschenderweise ergibt sich unter Linux ein völlig anderes Bild. Durch die Hplip ist bestens für Unterstützung über alle Anschlussmöglichkeiten gesorgt.
Schlagwort: Linux
Proprietäre Software und Linux das zwei Sachen die meist nicht so recht zusammenkommen wollen. Die Hersteller wollen natürlich ihre Technologie und geistiges Eigentum (interlectual property) mit allen Mittel schützen, können aber mit ihren Produkten nicht mit den schnellen Entwicklungen im Open-Source-Sektor schritthalten. Adobe Flash bildet hier leider keine Ausnahme und sein hoher Verbreitungsgrad über das gesamte Web hinweg, wird dann zu einem Problem wenn man nach einer ordentlichen Lösung für den eigenen Linux-Desktop sucht. Ein besonderes Drama wird daraus, wenn man sich für eine 64-Bit Variante entschieden hat.
Wenn man einen Software-virtualisierer sprich “Hypervisor“ einsetzt (wie z.B. VirtualBox), der keine Paravirtualisierung bereitstellt oder unterstützt (wie z.B. VMWare), dann ist man zwingend auf die Virtualisierungsfeatures moderner CPUs angewiesen, wenn man beliebige Gastbetriebsysteme laufen lassen möchte. Nebenbei ist eine Hardwareunterstützte Virtualisierung wesentlich performanter als die reine Softwarevariante.
Aber wie kann man rausfinden ob der Hostrechner dazu in der Lage ist ?
Unter Linux kann man das einfach mit einem kleinen Commandoaufruf in Erfahrung bringen.
egrep --color '(vmx|svm)' /proc/cpuinfo
Als Ergebnis muss das entsprechend markierte Flag ausgegeben werden. Andernfalls unterstützt die betreffende CPU keine Virtualisierung oder diese Feature ist im BIOS deaktiviert.
Link
http://www.webupd8.org/2010/07/how-to-find-out-if-your-cpu-supports
OpenOffice, die bekannteste frei Bürosuite ist nun auf Version 3.2.1 aktualisiert worden. Sie bringt zahlreiche Fehler-verbesserungen und auch ein neues Logo mit sich. Vor allem aber wurden wieder einige kritische Sicherheitslücken entfernt, was allein Grund genug sein sollte ein bestehende Installation zu updaten. Wer aber auf neue Features hofft wird enttäuscht werden, denn keine einzige neue Funktion findet sich in OpenOffice 3.2.1. Details zu den Fixes können in den offiziellen Release Notes nachgelesen werden.
Vielen wird geläufig sein, das man das Routing unter Linux mittels “route” Befehl beeinflussen kann. So ist schnell mittels
/sbin/route add -net 172.16.0.0 netmask 255.255.255.0 gw 192.168.1.1
eine statische Route zum Netz 172.16.0.0 über das lokale Gateway 192.168.1.1 eingerichtet. Allerdings dürfte weniger geläufig sein wo man diese Befehle unterbringt, wenn man eine Route permanent installieren möchte, so das sie auch nach Reboots weiter existiert. Dazu existiert unter den meisten Distributionen der Ordner /etc/network/if-up.d in dem Scripte abgelegt werden können die beim Start von Netzwerkinterfaces aufgerufen werden. Nun muss man dort nur noch darin eine Datei (touch /etc/network/if-up.d/<dateiname>) erstellen und ausführbar machen (chmod 755 <Dateiname>). Dann noch folgenden Inhalt darin ablegen und den eigenen Erfordernissen anpassen .. fertig.
#!/bin/sh -e
# Called when a new interface comes up
#
# don't restart when lo is configured.
if [ "$IFACE" != "eth0" ]; then
exit 0
fi
#
# Only run from ifup.
if [ "$MODE" != start ]; then
exit 0
fi
#
# Set static route to network 172.16.0.0
/sbin/route add -net 172.16.0.0 netmask 255.255.255.0 gw 192.168.1.4
#
Hinweise: Mit den IF-Anweisungen wird sichergestellt, das die Route nur gesetzt wird, für den Fall das das Netzwerk-Interface “eth0″ gestartet wird. Da Linux diese Scripte immer aufgeruft, sobald ein Interface gestartet wird, kann man auf diesem Wege sicherstellen, das ein Befehl auch im richtigen Moment ausgeführt wird.
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