Archiv nach Schlagworten: Packages

ATI Catalyst 10.7 – neuer fglrx mit alten Problemen unter Lucid Lynx

Catalyst_1Eigentlich erwartet man das sich die Situation um die propritären ATI-Catalyst „fglrx“-Treiber unter Ubuntu nur verbessern kann. Nachdem der Catalyst 10.6 unter Karmic (9.10) zuletzt ein sehr gutes Bild abgabt. Dachte ich das die Situation unter Lucid (10.04) mit dem Catalyst 10.7 nicht anders sein sollte. Doch weit gefehlt !

Zwar liesen sich 10.7 Treiber unter lucid ohne Patchen anstandlos bauen, aber nach dem ersten Booten zeigten sich auch gleich alt bekannte Probleme wieder ..

  • Window Management – nervende Verzögerungen beim Minimieren, Maximieren, Vergrößern, Verkleinern oder Umschalten von Fenstern (Alt+Tab) unabhängig ob Desktop-Effekte aktiv sind oder nicht.
  • Memory Leaks – der Speicherverbrauch des X-Servers steigt spürbar an insbesondere bei aktiven Desktopeffekten

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OpenOffice 3.2.1 bringt Bugfixes und ein überarbeitetes Logo

OpenOfficeOrg 3.2.1 SplashscreenOpenOffice, die bekannteste frei Bürosuite ist nun auf Version 3.2.1 aktualisiert worden. Sie bringt zahlreiche Fehler-verbesserungen und auch ein neues Logo mit sich. Vor allem aber wurden wieder einige kritische Sicherheitslücken  entfernt, was allein Grund genug sein sollte ein bestehende Installation zu updaten. Wer aber auf neue Features hofft wird enttäuscht werden, denn keine einzige neue Funktion findet sich in OpenOffice 3.2.1.  Details zu den Fixes können in den offiziellen Release Notes nachgelesen werden.

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Debian/Ubuntu: Control-Infos von DEB-Packages ändern / editieren

Ab und an habe ich nach einem einfachen Weg gesucht die Contol-Informationen von .Deb-Paketen eigenhändig anzupassen. Die Gründe dazu sind vielfältig. Zum einen gibt es öfters mal Bugs in Pakages aus Debian Repositories wie „testing“ oder „unstable“, da möchte man zum Teil nicht Tage oder Wochen auf einen Fixup des Paketes warten. Oder aber es handelt sich um Pakete die man aus Eigencompilaten von modifizierten Sourcen erstellte hat (z.B. Postfix), was mittels checkinstall unglaublich einfach und schnell geht.

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PHP-Pear: Warning: mkdir(): File exists in System.php on line 277

Hier hat mal wieder ein Bug im PHP-Pear Package zugeschlagen der unter Debian (5.04 Lenny) bzw. Ubuntu (9.10 Karmic) verhindert das man die lokale PEAR Installation verfünftig updaten kann z.B. via “ pear upgrade-all „. Es erscheint die Meldung

Warning: mkdir(): File exists in System.php on line 277
Warning: mkdir(): File exists in /usr/share/php/System.php on line 277

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Debian Linux – Kernel BUG in Kernel 2.6.32-trunk

Wer unter Debian Linux aktuell die testing „squeeze“-Repositories nutzt sollte etwas mit dem aktuellen Kernel-Package linux-image-2.6.32-trunk acht geben. Wie ich es am eigenen „Server“ erfahren musste, hat die dem Package zu Grunde liegende Kernel-Revision einen BUG im Quota Modul der sich bei Aktivierung der Quota (zumeist beim System-Start), wie folgende Meldungen produziert.


[ 4277.081805] ------------[ cut here ]------------
[ 4277.081811] kernel BUG at /tmp/buildd/linux-2.6-2.6.32/debian/build/source_i386_none/fs/quota/dquot.c:1398!
[ 4277.081815] invalid opcode: 0000 [#1] SMP
[ 4277.081941]
[ 4277.081944] Pid: 5251, comm: umount Not tainted (2.6.32-trunk-686 #1) System Product Name
[ 4277.081947] EIP: 0060:[] EFLAGS: 00010246 CPU: 1
[ 4277.081954] EIP is at dquot_transfer+0x123/0x4f5
[ 4277.081956] EAX: f80ed614 EBX: f667d710 ECX: 00000000 EDX: 00000000
[ 4277.081958] ESI: 00000001 EDI: 00000000 EBP: d8dc7f64 ESP: d8dc7ec4
[ 4277.081961]  DS: 007b ES: 007b FS: 00d8 GS: 00e0 SS: 0068
[ 4277.081964] Process umount (pid: 5251, ti=d8dc6000 task=efa60440 task.ti=d8dc6000)
[ 4277.081966] Stack:
[ 4277.081968]  f69b30a8 c125a46c f667d69c f698f020 c10e1e1c 00001000 00000000c 10e1466
[ 4277.081974] <0> f667d69c 00000000 00000000 00000000 00000000 f698f000 00000000 f667d69c
[ 4277.081980] <0> d8dc7f64 00000000 d8dc7f64 c10df8f1 f69b30a8 f667d69c f80dfc0b 00001846
[ 4277.081986] Call Trace:
[ 4277.081992]  [] ? mutex_lock+0xb/0x24
[ 4277.081995]  [] ? dqget+0x238/0x27b
[ 4277.081999]  [] ? dqput+0x6c/0x1b8
[ 4277.082002]  [] ? vfs_dq_transfer+0x5c/0x76
[ 4277.082026]  [] ? ext3_setattr+0x90/0x198 [ext3]
[ 4277.082030]  [] ? notify_change+0x152/0x28d
[ 4277.082034]  [] ? chown_common+0x58/0x69
[ 4277.082038]  [] ? sys_chown+0x40/0x57
[ 4277.082042]  [] ? sysenter_do_call+0x12/0x28
[ 4277.082045] Code: ff 8b 5c 24 08 89 44 24 14 83 c3 74 89 d8 89 54 24 18 e8 62
 8a 17 00 8b 54 24 08 8b 82 a4 00 00 00 8b 40 24 8b 50 44 85 d2 75 04 <0f> 0b eb
 fe 8b 44 24 08 ff d2 8b 48 04 8b 10 89 4c 24 20 8b 4c
[ 4277.082080] EIP: [] dquot_transfer+0x123/0x4f5 SS:ESP 0068:d8dc7ec4
[ 4277.082086] ---[ end trace ae33fe0a16cabee7 ]---
[ 4277.082167] ------------[ cut here ]------------

Schnelle Abhilfe bietet das Kernel-Package linux-image-2.6.32-2-686 aus dem unstable „sid“-Repository. Wer verständlicherweise ungern die unstable repos in seine sources.lst eintragen will, kann dieses ausgewählte Kernel-Package mit folgenden Befehlen installen.


cd /tmp
wget http://ftp.de.debian.org/debian/pool/main/l/linux-2.6/linux-image-2.6.32-2-686_2.6.32-8_i386.deb
dpkg -i /tmp/linux-image-2.6.32-2-686_2.6.32-8_i386.deb

Zu Beachten ist natürlich das man das zur Systemarchitektur passende Kernel-Package installiert. Also gegebenfalls das „686“ gegen ein „amd64“ bei einem 64-Bit Linux austauschen.

 

Links

http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=566532#10

http://packages.debian.org/sid/linux-image-2.6.32-2-686

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